Randfigur: runder Spiegel mit Blick durch einen alten Bahnhof hinaus zu den Gleisen
Karl FreiKünstler und Autor

Ich will die Frage finden,
auf die mein Leben die Antwort ist.

Arbeiten

Nicht immer entsteht etwas, indem man es herstellt. Manchmal beginnt es damit, anders hinzusehen.

Gioia, Projekt von Karl Frei
Buchprojekt

Gioia

Ein Mädchen, ein Turm und sechs Geschichten über Mut, Treue, Ehrlichkeit, Respekt, Menschlichkeit und Ehre.

Eine Geschichte darüber, wie Werte nicht erklärt, sondern erlebt werden – und wie ein Kind dabei lernt, die Welt und sich selbst wahrzunehmen.

Randfigur, Selbstbild von Karl Frei
Arbeit

Randfiguren – Literarische Öffnungen zum Weitersehen

Am Rand sitzt er still.
Der Kreis hält den Blick kurz an.
Ein Moment kommt an.

Eine Arbeit über Menschen und Augenblicke, die leicht übersehen werden – und darüber, was geschieht, wenn man ihnen Aufmerksamkeit gibt.

La Pòsa, Projekt von Karl Frei
Projekt

La Pòsa

Zuerst nimmt man den Wein aus der Kiste.
Dann legt man an seiner Stelle die Handys hinein.

Man öffnet die Flasche.
Man füllt die Gläser.
Und der Abend kann beginnen.

La Pòsa.
Ablegen. Ankommen. Zusammensein.

Eine Arbeit über den kleinen Moment, in dem aus Erreichbarkeit wieder Anwesenheit wird.

In attesa, interaktive Webarbeit mit schwarzem Hintergrund und Resonanzringen
Interaktive digitale Arbeit

In attesa

Ein digitaler Raum über Anwesenheit und Resonanz.

Ein Klick erzeugt sichtbare Ringe. Ist zur selben Zeit irgendwo ein anderer Mensch auf der Seite, sieht er dieses Zeichen und kann darauf antworten.

Keine Namen. Keine Nachricht. Nur ein kurzer Moment gegenseitiger Anwesenheit.

Forse non sei solo.

2026 · interaktive digitale Arbeit · entstanden für In Alta Langa
Menschen sitzen und stehen in einem Innenraum der Alta Langa an Tischen zusammen
Fortlaufende Arbeit

In Alta Langa

Ein fortlaufendes fotografisches und erzählerisches Projekt über Menschen, Orte und das Leben in der Alta Langa.

Was dort entsteht, erscheint online – und einmal im Jahr als Magazin.

Eine Arbeit über Nähe, Aufmerksamkeit und das Festhalten dessen, was leicht verschwinden könnte.

2026 · 1. Preis „Vivere Murazzano“ · veröffentlicht unter Justin Kindermann

Gedanken

Hier spricht Karl, frei.

Vier bis sechs Texte im Jahr. Kein Blog. Eher Spuren.

Resonanz zeigt Anwesenheit

Für mich ist Anwesenheit erst dann wirklich spürbar, wenn etwas zurückkommt. Ein Wort. Ein Blick. Eine Bewegung.

Über Karl

„Ich möchte etwas hinterlassen, das dort bleibt, wo mein Herz die Welt berührt.“

Karl Frei

Karl Frei ist Künstler und Autor. Geboren 1973 in einer süddeutschen Weltstadt, lebt und arbeitet er heute in Italien.

Seine Arbeit beginnt oft nicht mit dem Herstellen, sondern mit dem Sehen. Ihn interessieren Menschen, Orte und jene scheinbar kleinen Augenblicke, in denen etwas sichtbar wird, das vorher leicht zu übersehen war.

Aus Beobachtungen, Bildern, Worten, Erinnerungen und Fundstücken entstehen Arbeiten über Nähe, Anwesenheit, Menschlichkeit und die Frage, was von einem Moment bleibt.